Zooverkehr

Neben dem «Dauerbrenner« Vorderberg ist der Zooverkehr das Thema, mit dem sich der Quartierverein am längsten und auch intensivsten beschäftigt. Denn zu Recht erwarten die Anwohnerschaft rund um den Zoo, dass sich ihr Quartierverein für sie einsetzt.

Besonders in der Klösterli-Siedlung leiden die Bewohnerinnen und Bewohner massiv unter den Parkplatz suchenden Zoobesuchern. PKWs aus Zürich, der ganzen Schweiz und auch aus dem Ausland verstopfen die Strassen rund um den Zoo. «Manchmal stauen sie sich bis hinab zum Toblerplatz», so die Situation im Jahre 1994. (Tagesanzeiger 27.8.1994)

950000 Besucher hatte der Zoo damals im Jahr. Inzwischen ist er, auch durch den Bau der Masoalahalle, noch attraktiver geworden, verzeichnete 2024 1.27 Millionen Besucher, eine Zahl, die mit der Eröffnung der im Bau befindlichen Pantanal-Voliere sicher nicht kleiner werden wird.

Bei der Suche nach einer Verbesserung der Verkehrslage war der Quartierverein immer aktiv beteiligt.

Erste, wenn auch nur kleine Verbesserungen wurden erreicht: «Es ist die Vielzahl grosser und kleiner Massnahmen, welche Erleichterung geben …» Und: «Auch Rückmeldungen aus dem Quartier bestätigen die Beruhigung der Situation», resümierte Martin Schneider, der Präsident des Quartiervereins Fluntern, am 12. Februar 2025 im «Tagblatt». 

Offen bleibt, ob der geplante Bau eines Parkhauses bei der Masoalahalle eine spürbare Verbesserung für die Bewohner in den vom Zooverkehr betroffenen Bereichen Flunterns bringen kann.

Die grosse Lösung, eine Seilbahn vom Bahnhof Stadelhofen mit seinen S-Bahn-, Bus- und Tram-Anschlüssen direkt zum Zoo liegt nach Einsprüchen aus Dübendorf auf Eis. 

«Aber», so hält der Zoo fest, «das Verfahren ist nach wie vor hängig.»